Film fördern

Aufruf zur Unterstützung der Langzeitdokumentation über die ESSO-Häuser

Von „Empire St. Pauli“ ...

2009 haben wir den Film „Empire St. Pauli-von Perlenketten und Platzverweisen“ produziert, der eine Thematik aufgriff, die nicht mehr zu übersehen war: die Gentrifizierung von bestimmten Stadtteilen – in unserem Film am Beispiel von St.Pauli Süd. www.empire-stpauli.de

„Empire St. Pauli“ hat im Zusammenspiel mit vielen einzelnen Personen, Aktionen und Gruppen einiges bewirken können. Dazu findet ihr Informationen unter anderem hier: www.rechtaufstadt.net

Die in „Empire St.Pauli“ gezeigten Entwicklungen setzen sich fort: alte Häuser werden abgerissen und durch schicke Neubauten ersetzt, die Mieten steigen, Menschen müssen wegziehen weil ihr Stadtteil für sie zu teuer ist, die „klimatisierte Lounge-Latte-Macciato-Situation“ (Zitat aus Empire St.Pauli) macht sich breit, die soziale Struktur des Stadtteils verändert sich zugunsten von Besser-und Bestverdienenden.

Doch all dies bleibt nicht ohne Widerspruch: Anwohner_innen und Aktivist_innen organisieren sich in verschiedensten Initiativen im Stadtteil und entwerfen ihre Vorstellungen von Stadt(-teil)entwicklung und Nachbarschaft, entwickeln eigene Bilder von Wohnen und Leben.

... zu den ESSO-Häusern

Eine der seit 2009 auf St.Pauli aktiven Gruppen ist die „Initiative ESSO-Häuser“. Sie wehrt sich gegen die Pläne der Immobilienfirma „Bayrische Hausbau“, die Häuser abzureißen. Die MieterInnen befürchten, ihre derzeitigen Wohnungen/Gewerberäume verlassen zu müssen und keine bezahlbare Alternative mehr auf St. Pauli zu finden. Die Geschichte der ESSO-Häuser ist symbolisch für die besondere Geschichte des Kiezes. Die Initiative setzt sich mit viel Engagement, Ausdauer und Witz für den Erhalt ihrer Wohnhäuser und Gewerbeflächen am Spielbudenplatz ein. Dies möchten wir in unserem neuen Dokumentarfilm erzählen. Wir begleiten einige Aktivist_innen der Initiative und einige Bewohner_innen und Gewerbetreibende mit der Kamera. Aber auch Akteure aus der Politik und die Investoren sollen zu Wort kommen. Der Ausgang dieses Konfliktes ist aber noch offen. Der Film ist als Langzeitdokumentation angelegt. Wir wollen jedoch schon während der Produktionsphase in unregelmäßigen Abständen Kurzfilme zur Thematik präsentieren. Einen ersten zur Wunschproduktion und den Trailer zum Film könnt ihr bereits sehen. Eine ausführliche Beschreibung unseres Filmkonzeptes findet ihr hier ...

Dafür brauchen wir Eure Unterstützung!

Den Film, den wir machen, realisieren wir durch großes Engagement und viel unbezahlter Arbeit von uns aber auch vieler Menschen, die uns solidarisch unterstützen. Nichts desto trotz müssen und wollen wir auch Geld für Honorare und/oder Aufwandsentschädigungen zahlen. Rechtsberatung, Versicherung, Treuhandgebühren und ähnliches fallen ebenfalls an. Da wir mit kleiner Ausrüstung filmen, um wie bei „Empire St. Pauli“ flexibel und unauffällig arbeiten zu können, müssen wir für die Bild- und Tonnachbearbeitung entsprechend mehr Geld einplanen. Außerdem möchten wir gern zu einigen Vorgängen rund um die ESSO-Häuser genauer recherchieren. Auch das alles kostet Geld.

Diese Kosten summieren sich zu einem Gesamtbetrag von gut 47.000 Euro. Bislang konnten wir 36.000 Euro durch die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und die Landeszentrale für politische Bildung einwerben, ca. 1.000 Euro sind Eigenmittel. Einen genauer Kosten- und Finanzierungsplan findet ihr hier:
Finanzplan

Um den Film also in der Art und Weise realisieren zu können, wie wir uns das vorstellen, benötigen wir noch 10.000 Euro.

Zur Premiere seid ihr dann selbstverständlich alle eingeladen.

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SpendenMöglichkeiten

Vielen Dank, dass ihr die Produktion unseres Dokumentarfilms über die ESSO-Häuser unterstützen möchtet.
Die Spenden werden über die GWA St. Pauli abgewickelt, die den Film co-produziert. Spenden sind (abzüglich des Gegenwerts der Prämie) steuerlich absetzbar. Spendenquittungen können ausgestellt werden.

ACHTUNG: Wenn ihr eine Prämie in Anspruch nehmen wollt, musst ihr uns dringend eine Kontaktmöglichkeit (E-Mailadresse und/oder Telefonnummer) hinterlassen!

Vorabbemerkung zur Sicherheit von Spenden per Einzugsermächtigung:
  • Das Formular befindet sich auf einer sicheren Seite, d.h. die Übertragung der Angaben, die ihr hier macht, findet verschlüsselt statt. (Das erkennt ihr an der Adresse, die mit https:// beginnt).
  • Eine Einzugsermächtigung kann jederzeit rückgängig gemacht werden, auch von Beträgen, die bereits von eurem Konto abgebucht worden sind.
  • Einige Browser geben beim Aufruf von gesicherten Seiten an, das Sicherheitszertifikat nicht zu kennen. Um das Zertifikat von jpberlin zu speichern, wählt ihr "Ausnahme hinzufügen" > "Zertifikat herunterladen" > kreuzt "Ausnahme dauerhaft speichern" an und bestätigt das Ganze.

Ihr habt zwei Möglichkeiten uns bei der Realisierung des Film finanziell zu unterstützen:

1. Einzugsermächtigung

Ihr erteilt der GWA St. Pauli eine Einzusermächtigung für die EINMALIGE Abbuchung Eures Wunschbetrages. Hier geht es zum Formular

2. Per Überweisung

Kontoinhaber: GWA St. Pauli e.V.
Kontonummer: 1024 217091
BLZ: 200 505 50
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE66200505501024217091
BIC: HASPDEHHXXX
Verwendundszweck (wichtig!): Filmprojekt ESSO-Häuser

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SpendenPrämien

Für Eure Spenden könnt Ihr folgende Prämien bekommen:
[Wenn ihr eine Prämie in Anspruch nehmen wollt, müsst ihr uns dringend eine Kontaktmöglichkeit (E-Mailadresse und/oder Telefonnummer) hinterlassen!]

  • Ab 15 € Spende gibt es den Film als DVD.
  • Ab 50 € Spende gibt es den Film als DVD und eine "Empire St. Pauli"-DVD.
  • Ab 100 € Spende gibt es den Film als DVD, einen geführten Stadteilrundgang und ein T-Shirt.
  • Ab 300 € Spende gibt es den Film als DVD, ein T-Shirt und ein „Super-Special-ESSO-Häuser-Erlebnispaket“ (Abendessen im Planet Pauli, Live Konzert im Molotov und eine Übernachtung im Autohotel incl. Frühstück).
    Leider nicht mehr einlösbar. Wir überlegen uns eine entsprechende Alternative

 

Spender_innen

Die Produktion des Films wird ermöglicht durch die finanzielle Untersützung von:

Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein
Landeszentrale für politische Bildung
St. Pauli Roar Solidaritätsespresso
Kurverwaltung St. Pauli e.V.
doc europe e.V.
Mieter helfen Mietern Hamburger Mieterverein e.V.

und folgenden Einzelnspender_innen:

Nachfolgend sind jene gelistet, die öffentlich mit Namen genannt werden möchten.

  • Reiko Fitzke
  • Timo Rohwedder
  • Stephan Schilling
  • Henry Boekhoff
  • Silvie Hartmann
  • Dorothee Halbrock
  • Michael Weber
  • Bernadette Hengst
  • Janos Szeymies
  • Tobias Steffen
  • Fabian Mereu
  • B-Movie e.V.
  • Erik Langer
  • Philipp Stechmann
  • Alexandra Ganz
  • Tanja Reschner
  • Christoph Kohlhöfer
  • Gabriele Hennern
  • Svenja Runciman
  • Ojala Zeitschrift in der Diaspora
  • Ute Determann
  • Aljoscha Kubicek
  • Felix Henning
  • Karsten Henning
  • Kai Fieguth
  • Michael Ziehl
  • Annabel Trautwein
  • Jens Bock
  • Philipp Urs Meyer
  • Sven Carson
  • Sebastian Meißner
  • Tina Fritsche
  • Bernd Jacobs

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